21.12.2020 – Hilferufe/tierische Rufe bei Günzach

22.12.2020 Günzach. Am 21.12.2020, gegen 17:00 Uhr, rief ein Ortsansässiger den Notruf und teilte menschliche Hilferufe aus einem nahegelegenen Waldstück bei Grettler mit.

Erste Ermittlungen bestätigten die Hilferufe. Die Polizei fuhr ein Großaufgebot an Suchkräften, u.a. zwei Diensthundeführer und ein Hubschrauber auf, um eine schnelle Absuche des beschriebenen Waldstückes zu gewährleisten.

Die Tatsache, dass es zum Zeitpunkt der Absuche bereits dunkel war und die zunehmende Kälte, erschwerte den Einsatzkräften die Suche zunehmend.

Der eingesetzte Hubschrauber konnte lediglich Wärmesignaturen von Wild erkennen. Die Suchkräfte zu Fuß blieben ebenso erfolglos bei ihrer Suche.

Der Einsatz wurde nach knapp zwei Stunden ohne Ergebnis beendet. Der Verdacht auf einen Unfall oder eine Straftat bestätigte sich nicht.

Nach Rücksprache mit einem Jagdpächter stammen die vom Anrufer interpretierten „Hilferufe“ mit hoher Wahrscheinlichkeit vom ansässigen Rotwild.

(PI Kaufbeuren)

(Foto: Allgäu-Tipp)

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