31.12.2021 – Zahlreiche Skiunfälle in Vorarlberger Skigebieten am Silvestertag

1.1.2022 Vorarlberg. Die Polizei hatte am letzten Tag des letzten Jahres zahlreiche Skiunfälle in den sehr gut besuchten Vorarlberger Skigebieten zu verzeichnen:

Im Skigebiet Silvretta-Montafon in St Gallenkirch fuhr ein 16-jähriger niederländischer Urlauber gegen eine vor ihm fahrende 56-jährige Schweizerin, welche dabei an ihrer rechten Schulter verletzt wurde. Die verletzte Skiurlauberin wurde zur Behandlung mit dem Hubschrauber ‚Robin 1‘ ins Sanatorium Dr. Schenk nach Schruns geflogen.

In Klösterle, im Skigebiet Valfagehr, kollidierte ein 19-jähriger deutscher Skifahrer aus noch unbekannter Ursache mit einer neben ihm fahrenden 52-jährigen deutschen Skifahrerin. Die Frau kam dabei schwer zu Sturz und erlitt dabei einen Riss des vorderen Kreuzbandes und des Innenbandes am rechten Knie.

Ein vorarlberger Ehepaar war zum Skifahren in Warth-Schröcken und fuhr gemeinsam in Richtung der Jägeralpe ab. Während der Abfahrt kollidierten die Beiden seitlich miteinander und kamen zu Sturz. Der Mann verletzte sich dabei am linken Knie, seine Frau erlitt ein stumpfes Bauchtrauma. Die Frau wurde mit dem Notarzthubschrauber ‚Gallus 1‘ zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Dornbirn geflogen.
Ihr Gatte konnte nach seiner Erstversorgung durch Rettungskräfte vor Ort, selbständig seine Heimreise antreten.

Bei der Zufahrt zur Talstation der Petersbodenbahn im Skigebiet Lech-Mohnenfluh wollte eine 22-jährige Wienerin mit ihren Skiern hinter einem kleinen Mädchen anhalten. Beim Bremsversuch überkreuzten sich die hinteren Skienden, sie kam dabei zu Sturz und zog sich einen Kreuzbandriss am linken Knie zu.

Eine 28-jährige Wienerin fuhr mit einem 64-jährigen Wiener, die beiden kannten sich zuvor nicht, gemeinsam mit der Seekopfbahn im Skigebiet Lech am Arlberg-Seekopf zur Bergstation. Nach dem Sesselausstieg wollte der Wiener seine Skier mit einer Pflugstellung leicht abbremsen, dabei verhakte er sich mit seinem hinteren Skiende am Skier der 28-jährigen Wienerin, verdrehte sich dabei das rechte Knie und zog sich einen Kreuzbandriss und einen Seitenbandriss zu.

Tragisch endete der Skitag für eine 52-jährige Vorarlbergerin im Skigebiet Brand-Parpfienz. Im unteren Abschnitt der Piste verkantete die Skifahrerin ihre Skier, stürzte über den rechten Pistenrand in das angrenzende Waldgebiet ab und erlitt eine Oberschenkelfraktur. Nach ihrer Erstversorgung durch die Pistenrettung musste die Verletzte mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 8 mittels 30 m Bergetau geborgen werden und wurde ins Landeskrankenhaus Bludenz zur weiteren Behandlung geflogen.

In Damüls, Skigebiet Elsenkopfbahn, kam eine 45-jährige Niederländerin im Kreuzungsbereich der Skipisten 13 und 14 ohne Fremdverschulden zu Sturz, rutschte unter der Pistenabsperrung hindurch und prallte gegen eine auf der Piste stehende 14-jährige deutsche Skiurlauberin.

Die beiden Skifahrerinnen erlitten bei dem Zusammenstoß lediglich leichte Verletzungen, welche keiner sofortigen ärztlichen Behandlung bedurften.

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