4.11.2019 – Unfall auf der B31 bei Lindau

5.11.2019 Lindau. Am Montagabend, 4.11.2019, bildete sich auf der B31 in Fahrtrichtung Friedrichshafen ein Rückstau aufgrund hohen Verkehrsaufkommens und der Baustelle Rickatshofen bis zum Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Lindau.

Gegen 17:34 Uhr wollte ein 57-jähriger Pkw-Fahrer von der B12 kommend über die Anschlussstelle Lindau auf die B31 in Richtung Friedrichshafen auffahren.

Als der 57-Jährige den Rückstau erkannte, zog er unmittelbar am Beginn des Beschleunigungsstreifens nach links, um offensichtlich verbotswidrig auf der Kraftfahrstraße zu wenden.

Auf der Fahrspur der B31 in Richtung Lindau fuhr zu diesem Zeitpunkt jedoch ein 49-Jähriger mit seinem Sattelzug in Richtung A96.

Der Lkw-Fahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte jedoch nicht verhindern, dass er frontal in den quer stehenden Pkw des 57-Jährigen stieß.

Der 57-Jährige stieß im Anschluss noch frontal gegen die Leitplanke.

Die B31 musste daraufhin mehrere Stunden bis 22:30 Uhr in Richtung Friedrichshafen gesperrt werden. Der 57-Jährige wurde durch den Unfall leicht verletzt.

Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro.

Aus dem Sattelzug liefen größere Mengen Diesel aus, welcher durch THW und Feuerwehr gebunden wurde. Zudem war der Sattelzug mit 24 Tonnen Edelstahlstangen beladen, welche durch die Vollbremsung die vordere Bordwand des Sattelaufliegers durchschlugen und sich ins Führerhaus, sowie in den Motorblock gebohrt hatten.

Durch die Feuerwehr konnte die Ladung mit einem Kran wieder in die richtige Lage verbracht werden, bevor die Sattelzugmaschine abgeschleppt wurde.

Zeitweise musste für die Bergung des Sattelzugs die B31 in beide Richtungen gesperrt werden.

Die Schadenshöhe am Sattelzug ist bisher noch nicht bekannt, dürfte jedoch mehrere tausend Euro betragen.

Gegen den Unfallverursacher wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Der Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, da die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war.

(PI Lindau)

(Foto: Polizei)

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