45. Buch „Kleine Stadtgeschichten“: Memmingen

14.10.2021 Memmingen. Stadtarchivar Christoph Engelhard hat die Memminger Vergangenheit zusammengefasst – 45. Buch der Reihe „Kleine Stadtgeschichten“ des Pustet-Verlages.

Von den Kelten über Welfen und Staufer, Zünfte und Klöster, Reformation und Zwölf Artikel, Einverleibung in den Staat Bayern, Eisenbahnbau und Industrialisierung bis ins 21. Jahrhundert: das geht in Christoph Engelhards Buch über die Memminger Geschichte in weniger als 160 Seiten.

„Wer Christoph Engelhard kennt, der weiß, dass er wunderbar launig und mit unheimlich gutem Detailwissen aus der Memminger Geschichte berichten kann“, führt Oberbürgermeister Manfred Schilder in die Buchpräsentation in der Stadtbibliothek ein.

Stadtarchivar Christoph Engelhard (Mitte) mit Oberbürgermeister Manfred Schilder (rechts) und Verleger Fritz Pustet (links) bei der Präsentation der Memminger Stadtgeschichte. (Bild: Manuela Frieß – Pressestelle der Stadt Memmingen)

Weshalb es seiner Meinung nach wirklich gut passe, dass der Memminger Stadtarchivar für die Reihe „kleine Stadtgeschichte“ nun die Zeitläufte der ehemaligen Reichsstadt und heutigen kreisfreien Stadt übersichtlich und informativ aufbereitet habe.

Als äußerst praktisch für interessierte Einheimische und Touristen bezeichnet Verleger Fritz Pustet die kompakte Buchreihe, in die es bereits 45 Städte geschafft haben.

Christoph Engelhard selbst sprach auf der kleinen Feier über ein paar Dinge, die es nicht in das Büchlein geschafft haben.

Über historische Alltagsbegebenheiten, die jedoch trotzdem nicht vergessen werden sollen. „Was ist wert aufgeschrieben zu werden? Welche Dinge stellen sich vielleicht erst im Nachhinein als relevant dar?“

Das sei nur ein Teil der Fragen, die er sich oft stelle, so der Memminger Stadtarchivar. Schließlich entwickelten sich aus dem Alltag der Vergangenheit oftmals die heutigen Werte und Traditionen wie Kinderfest und Fischertag.

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