An der Kampagne „Startchance kita.digital“ werden Einrichtungen in Memmingen und dem Unterallgäu teilnehmen

26.9.2022 Memmingen. Digitale Medien sind überall: auch in den Händen von Kinder in Kindertageseinrichtungen. „Schon die Jüngsten gehen wie selbstverständlich damit um“, konstatierte Oberbürgermeister Manfred Schilder. „Aber wie können Mädchen und Buben schon in der Kita den angemessenen Umgang mit der digitalen Welt lernen und im positiven Sinne nutzen?“

Schilder freute sich im Rathaus die Vertreter und Vertreterinnen von zehn Einrichtungen aus Memmingen und dem Unterallgäu begrüßen zu dürfen, die an der bayernweiten Kampagne „Startchance kita.digital“ teilnehmen und sich im Bereich Medienkompetenz weiterbilden.

Tamara Wirthensohn leitete die Auftaktveranstaltung für die Leitungen der Kindertageseinrichtungen sowie jeweils ein bis zwei Fachkräfte und zum Teil Elternbeiratsvertreter. Sie erzählte von den Ergebnissen des ersten Kampagnenjahrs, in dem sie schon Einrichtungen begleitet habe und schilderte die weiteren Eckpunkte an Aufgaben und Veranstaltungen in den kommenden Monaten.

Tamara Wirthensohn ist als Medienpädagogin und Digitalcoach für die Einrichtungen Ansprechpartnerin für das gesamte Kampagnenjahr und gleichzeitig Lehrerin an der Fachakademie in Kempten: Besonders spannend ist deshalb, dass über dieses Projekt auch eine Verbindung von den Kitas in die aktuelle Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte möglich ist. Sie ging nach der Einführung weiter zu den Aufgaben digitaler Bildung und skizzierte die verschiedenen Handlungsfelder:

Das Forschen, unterstützt durch digitale Medien; das Anfertigen von Fotos, Videos und Audioaufnahmen sowie das Programmieren von einfachen Robotern. Zusätzlich sprach sie auch die Rolle der Eltern bei der Kampagne an. Und die schwierige Aufgabe einerseits die Kinder vor Gefahren im Netz zu schützen, andererseits jedoch dem Recht der Kinder auf Medienbildung nachzukommen.

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Ziel während des Jahre sei es: die Kitas zu unterstützen, das pädagogische Personal zu stärken und bei allen Aktivitäten die Eltern mit ins Boot zu holen. Einen weiteren Pluspunkt sieht sie darin, dass durch die gemachten Erfahrungen das Konzept der Kampagne gemeinsam weiterentwickelt werden kann.

Die Kurse veranstalten das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) und das Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medien-kompetenz (IFP) gemeinsam mit dem JFF –Institut für Medienpädagogik und dem Amt für Kindertageseinrichtungen. Finanziert werden sie über Mittel des Bundesfamilienministeriums.

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