Ausstellung zur Geschichte des Fliegerhorstes Kaufbeuren

9.1.2020 Kaufbeuren. Ergänzend zur aktuellen Sonderausstellung im Stadtmuseum „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz“ präsentiert das Jakob-Brucker-Gymnasium bis zum 24. Januar 2020 im Schulgebäude eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Fliegerhorstes Kaufbeuren.

Begleitet von einer Historikerin und in Kooperation mit dem Technischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Süd beschäftigten sich Schüler des P-Seminars „Geschichte“ unter Leitung von Studiendirektorin Anneliese Pfänder ein Jahr lang mit der Entstehung des Fliegerhorstes Kaufbeuren und entwickelten eine Ausstellung über den Stützpunkt.

Sie ist für Interessierte bis zum 24. Januar von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr im ersten Stock des Technikums frei zugänglich.

Adresse: Technikum (Haus B) im Jakob-Brucker-Gymnasium, Neugablonzerstraße 38

Hintergrund zur Sonderausstellung „Kaufbeuren unterm Hakenkreuz. Eine Stadt geht auf Spurensuche“

Die Ausstellung erzählt in Schlaglichtern die Geschichte Kaufbeurens im Dritten Reich. Einen besonderen Weg ging das Stadtmuseum bei der Ausstellungsentwicklung und bezog interessierte Bürger*innen sowie 10 Kooperationspartner aus der Stadtgesellschaft in die Spurensuche mit ein.

Die Ausstellung zeigt Kaufbeurer Objekte und Geschichten; viele davon stammen von Bürger*innen der Stadt. Ergebnisse aus den Kooperationen verdeutlichen die heutige Sicht von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf die NS-Vergangenheit. Das partizipative Projekt wird im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert.

TOP