Beim Cavazzen in Lindau geht es weiter

5.12.2019 Lindau (Bodensee). Der letzte Förderbaustein für den Cavazzen ist da. Bauminister Dr. Hans Reichhart hat in München die Bewilligung des Landes Bayern über einen Zuschuss in Höhe von 1,84 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm “Stadtumbau“ – dem Lindauer OB Dr. Gerhard Ecker persönlich übergeben.

Für das „Projekt Cavazzen“ liegen damit alle benötigten Bescheide von Seiten der Zuwendungsgeber vor. Dem Beginn der Baumaßnahme steht somit nichts mehr entgegen: Wie geplant, kann es mit der eigentlichen Sanierung Anfang 2020 losgehen.

Das „Projekt Cavazzen“ ist nicht nur eine anspruchsvolle Bauaufgabe, sondern auch ein hochkomplexes Förderprojekt. Wenn also Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und sein Team dieser Tage Grund zum Jubeln haben, liegt dies womöglich weniger am nahenden Weihnachtsfest, sondern an Post aus Augsburg, München oder Berlin: Wieder ein offizieller Zuwendungsbescheid und grünes Licht für den Baubeginn.

Zuletzt erhielt die Stadt die Bewilligung des Landes Bayern über einen Zuschuss in Höhe von 1,84 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und aus Mitteln der Initiative „Innen statt Außen“ – dem Lindauer OB, persönlich übergeben von Bauminister Dr. Hans Reichhart. Damit ist zum Jahresende einer der ganz großen Meilensteine erreicht: Ab Januar 2020 darf und kann es mit der barrierefreien Sanierung des Stadtmuseums endgültig losgehen.

„Ich freue mich sehr, dass wir die Stadt Lindau bei der Sanierung und Neugestaltung des Stadtmuseums mit rund 1,8 Millionen Euro aus der Städtebauförderung unterstützen können. Denn das Haus zum Cavazzen ist eines der bedeutendsten Denkmäler der Stadt und der Region. Mit dem neuen Konzept wird es zum Ort des kulturellen Austausches für alle Bevölkerungsgruppen. Genau diese kulturellen Zentren sind es, die unsere bayerischen Innenstädte so lebenswert machen. Dies ist jeden Cent wert“, begründete Minister Dr. Reichhart die Unterstützung durch den Freistaat.

Der Beginn der Baumaßnahme setzt das Einverständnis aller beteiligten Zuwendungsgeber voraus, und derer gibt es außergewöhnlich viele im Projekt Cavazzen: Sieben verschiedene Förderstellen geben Geld für die bauliche Instandsetzung des Museums. Sie haben inzwischen die Zuwendung bewilligt oder im Vorfeld der Bewilligung einem förderunschädlichen Maßnahmenbeginn zugestimmt – wie zuletzt Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) als Hauptzuwendungsgeberin sowie der Bayerische Kulturfonds.

„Wir sind glücklich und erleichtert, dass wir nun schlussendlich an diesen Punkt gelangt sind.“, freut sich OB Ecker. „Unser ausdrücklicher Dank geht hier an alle Förderstellen und ihre Vertreter, die uns mit großem Einsatz unterstützt haben.“ Eine kostenintensive Denkmalsanierung und barrierefreie Museumsneugestaltung sei für eine Stadt wie Lindau sonst nicht zu bewältigen. Die Investitionskosten für das Bauprojekt werden auf 17,8 Mio. Euro beziffert, davon verbleiben nach derzeitigem Stand lediglich 24% bei der Stadt Lindau.

„Wir sind glücklich und erleichtert, dass wir nun schlussendlich an diesen Punkt gelangt sind.“, freut sich OB Ecker. „Unser ausdrücklicher Dank geht hier an alle Förderstellen und ihre Vertreter, die uns mit großem Einsatz unterstützt haben.“

Eine kostenintensive Denkmalsanierung und barrierefreie Museumsneugestaltung sei für eine Stadt wie Lindau sonst nicht zu bewältigen. Die Investitionskosten für das Bauprojekt werden auf 17,8 Mio. Euro beziffert, davon verbleiben nach derzeitigem Stand lediglich 24 Prozent bei der Stadt Lindau.

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