Freistaat und Landkreis fördern die Geburtshilfe in Lindau

19.12.2019 Lindau (Bodensee). Staatsministerin Melanie Huml hat Landrat Elmar Stegmann eine staatliche Förderung über 56.000 Euro für die Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Lindauer Krankenhaus überreicht.

Mit einer weiteren Förderung von rund 10.000 Euro durch den Landkreis erhält die Asklepios Klinik damit 66.000 Euro. „Der Landkreis und der Freistaat stehen für eine gute medizinische Versorgung vor Ort ein“, so Landrat Elmar Stegmann. „Die Geburtshilfe ist wichtig. Ich freue mich daher sehr über die Unterstützung durch den Freistaat.“

Insgesamt fördert der Freistaat kleine Geburtshilfestationen im ländlichen Raum mit insgesamt 16 Millionen Euro.

Staatsministerin Huml betonte: „Werdende Mütter brauchen die Sicherheit, dass es eine ausreichende wohnortnahe und hochwertige Versorgung gibt. Mit unserem Förderprogramm Geburtshilfe unterstützen wir die Kommunen in Bayern dabei, die wohnortnahe Geburtshilfe zu erhalten.“

In der zweiten Fördersäule erhalten Landkreise und kreisfreie Städte, die zumindest mit Teilen ihrer Fläche dem ländlichen Raum zuzuordnen sind, eine Förderung von bis zu 85 Prozent der Summe, mit der sie das Defizit einer in ihrem Gebiet gelegenen Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe ausgleichen (maximal jedoch eine Million Euro pro Jahr).

Voraussetzung ist, dass das jeweilige Krankenhaus in einem der Jahre 2016 bis 2018 zwischen 300 und 800 Geburten pro Jahr betreut und dabei mindestens die Hälfte der Geburten in der Kommune abgedeckt hat (50-Prozent-Kriterium).

Die erste Fördersäule ist bereits im vergangenen Jahr gestartet und hat zum Ziel, die geburtshilfliche Hebammenversorgung zu unterstützen, verstärken und zu sichern.

Landrat Elmar Stegmann erhält von Staatsministerin Melanie Huml den Förderbescheid. (Foto: Landkreis Lindau)

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