Landkreis Lindau ist „Bildungsregion in Bayern“

7.7.2015 Lindau (Bodensee). Der Landkreis Lindau ist nun eine von derzeit 66 Bildungsregionen in Bayern.

Der Bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, hatte in einem Festakt Landrat Elmar Stegmann das Gütesiegel übergeben.

„Ich habe großen Respekt vor den Leistungen hier vor Ort und gratuliere Ihnen zu der gelungenen Bewerbung“, lobte der Staatsminister die anwesenden Bildungsakteure.

„Ein wichtiger Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises liegt darin, das Handlungsfeld Bildung in kommunaler Verantwortung zu gestalten. Vor Ort wird Bildung nachgefragt und angeboten“, so Landrat Elmar Stegmann. Deshalb wird Bildung im Landkreis groß geschrieben. So engagiert sich der Landkreis stark für seine Schulen. Jedes Jahr wird ein Großteil des Vermögenshaushaltes des Landkreises für die Sanierung der landkreiseigenen Schulen verwendet – für eine Verbesserung des Lernumfelds für Schüler und Lehrer. Jüngstes Projekt: der Neubau der Turnhalle an der Realschule in Lindenberg, die am kommenden Montag eingeweiht wird.

Von 2009 bis 2012 hat der Landkreis im Rahmen des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ das Projekt „Bildung im Fokus“ umgesetzt. Dies war die Basis für die Bewerbung als „Bildungsregion Bayern“. Denn aufbauend auf den damals gewonnenen Erkenntnissen konnten in der Bewerbung weitere Handlungsfelder erkannt werden und Maßnahmen zu einer weiteren Verbesserung unserer Bildungslandschaft definiert werden. Viele gute Ansätze, Lösungen und Kooperationen, die bereits im Landkreis bestehen, wurden in der Bewerbung zur Bildungsregion aufgegriffen. Landrat Elmar Stegmann dankte allen Bildungsakteuren, die sich an der Bewerbung beteiligt hatten.

Das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ vergibt die Bayerische Staatsregierung seit dem Jahr 2012. Ziel ist, die Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit des bayerischen Schulsystems noch besser zu organisieren. Außerdem sollen ganzheitliche Bildungsprozesse gestaltet werden. Dazu braucht es eine Vielzahl von Akteuren: angefangen bei den Schulen, über die Kommunen, der Jugendhilfe, der Arbeitsverwaltung bis hin zu Wirtschaftsorganisationen und Unternehmen vor Ort. Das Motto ist: „Lösungen aus der Region für die Region“.

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