Radurlaub auf Themenwegen mit der Allgäu-Walser-Card

23.7.2015. Die Allgäuer Käsestraße führt auf 220 Kilometern durch eine idyllische Landschaft hinauf bis auf knapp 1000 Meter Höhe. Mit dem Rad oder mit dem Auto ist sie bestens zu befahren. Und sie verwöhnt bei einem Stopp mit regionalen Spezialitäten.

Sennereien, Brauereien, Schnapsbrennereien, Kräutergärten und mehrere Hofläden reihen sich auf der Allgäuer Käsestraße aneinander, die seit kurzem zwischen Isny und Oberstaufen das bayerische Allgäu mit dem baden-württembergischen Allgäu verbindet.

„Aktiv genießen“ lautet das Motto für Radurlauber, die mit dem Fahrrad oder auch mit einem E-Bike die vielen kleinen Kapellen anschauen, den naturbelassenen Heumilchkäse probieren und süffiges Allgäuer Bier kleiner Brauereien genießen wollen. Neue Themenradwege führen durch die Region. Und wer mal wissen möchte, wie Käse hergestellt wird, besucht die Allgäuer Käseschule und belegt ein etwa zweieinhalbstündiges „Seminar“.

Um diese sonnenreiche Genussregion mit seinen zahlreichen Gumpen und Wasserfällen mit dem Rad zu erobern, bietet Westallgäu Tourismus sieben Themen-Touren zwischen 29 und 60 Kilometern Länge an. „Käse und Bier“ bringt die Radler auf der rund 35 Kilometer langen Rundtour vom Start in Meckatz beim Meckatzer Bräustüble über Lindenberg zu drei Heumilchsennereien und zur Postbrauerei in Weiler.

Die 29 Kilometer lange Radrunde „Käse und Kräuter“ führt durch Wiesen an Kräuterhöfen vorbei bis zum Kräuterdorf Stiefenhofen. Genussradler kommen bei der leichten, etwa 38 Kilometer langen Runde „Käse und Wein“ auf ihre Kosten. Dabei geht es stetig bergab an den Bodensee. Neben Sennereien sind Stopps beim Weingut oder in einer Schnapsbrennerei ein Muss.

Mit detaillierten Streckenangaben, Höhenprofilen und Einkehrtipps stehen die Karten im Tourenplaner auf westallgaeu.de. In allen Westallgäuer Tourist-Infos sind Faltkarten mit interessanten Informationen zur Allgäuer Käsestraße erhältlich.

Aktiv genießen
Viele der sterneklassifizierten Ferienhöfe, Pensionen und Hotels haben sich als „Käsebotschafter“ zertifizieren lassen. Diese Gastgeber geben ihr Wissen gerne weiter und stellen ihren Gästen bei Ankunft eine „Käsekiste“ mit Käselexikon, Gutscheinen für Käseproben und vielem mehr zur Verfügung. Speziell geschulte Gästeführer machen mit der Natur auf der Allgäuer Käsestraße vertraut.

Bei der Pauschale „Aktiv genießen – Radeln auf der Allgäuer Käsestraße“ ist ein Leih-Fahrrad für drei Tage inklusive, auf Wunsch auch ein E-Bike. Mit Sennerei- und Brauereibesichtigung, Käseprobe und Allgäuer Kässpatzenessen kosten vier Übernachtungen mit Frühstück in einem der 22 zertifizierten Käsestraßen-Betriebe ab 105 Euro pro Person im DZ.

Wer Urlaub im Westallgäu macht, erhält in zwölf Gemeinden die elektronische „Allgäu-Walser-Card“ kostenlos vom Gastgeber. Vom ersten Urlaubstag an bietet sie tolle Vorteile bei 151 Freizeiteinrichtungen im Allgäu. Neu ist jetzt die 50-prozentige ÖPNV-Ermäßigung auf allen Buslinien des Landkreises Lindau bis Wangen, Oberstaufen und Sulzberg (Österreich) und auf den Vorarlberger Landbus von Scheidegg nach Lindau.

Heumilchkäse von „glücklichen“ Kühen
Die Westallgäuer Sennereien produzieren verschiedene Käsesorten. Die Milch stammt von Kühen, die sommers auf Wiesen grasen und winters im Stall Heu zum Fressen bekommen. So bildete sich der Name Heumilchkäse heraus. Einzigartig ist die Erhitzung der silofreien Milch im traditionellen Kupferkessel. Geöffnet haben die Sennereien meist täglich, auch an Sonn- und Feiertagen.

Infos:
Westallgäu Tourismus, Gästeamt Oberreute, Tel. 08387/1233 und Scheidegg-Tourismus, Tel. 08381/895-55, www.westallgaeu.de und www.scheidegg.de.

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