Vermisster Mann tot aus dem Bodensee geborgen

10.9.2021 Lindau (Bodensee). Im Rahmen einer gemeinsamen Übung mit einer Spezialfirma aus München fanden am Dienstag und Mittwoch (7./8.9.2021) koordinierte Suchmaßnahmen auf dem Bodensee statt.

In diesem Zusammenhang suchten Beamte der Wasserschutzpolizei gemeinsam mit einer Spezialfirma aus München und der Rettungshundestaffel Alpenvorland auch nach einem 70-jährigen Mann, der seit einem Badeunfall am 19.8.2020 als vermisst galt.

Die relativ große Seefläche im Bereich der nur ungefähr bezeichneten Unfallörtlichkeit zwischen der Lindauer Insel und der Reutiner Bucht war bereits Mitte August mit Tiefensonar abgesucht und relevante Punkte markiert worden.

Hierbei wurden auch zwei speziell ausgebildete Suchhunde der Rettungshundestaffel Alpenvorland eingesetzt, um das Suchgebiet einzugrenzen.

In der Folge überprüften Mitarbeiter der Firma und die eingesetzten Beamten jetzt im September diese Punkte mit einem Tauchroboter und Kamera (ROV).

An einem der Punkte konnte der Vermisste am 8.9.2021 rund einen Kilometer vom Ufer entfernt in einer Tiefe von 31 Metern aufgefunden und im Anschluss geborgen werden. Hierbei wurde ebenfalls der ROV verwendet. Ein Taucheinsatz war somit nicht erforderlich.

Die gute Zusammenarbeit der Wasserschutzpolizei Lindau mit der Fachfirma aus München und der Hundestaffel Voralpenland machte diesen Sucherfolg erst möglich.

(PI Lindau)

TOP